Montag, 17. April 2017

C1-Mädchen siegen 2:1 gegen die Virginia-Auswahl



Spannender Fußball am Ostersamstag auf dem Bero: Die C1-Mädchen bekamen Besuch von der U15-Auswahl des US-Staates Virginia (8 Millionen Einwohner). Die beiden Teams zeigten den zahlreichen Zuschauern ein temporeiches und enges Match. Die US-Girls, technisch erstklassig ausgebildet und fast alle enorm schnell, führten zur Pause 1:0.

Nach dem Wechsel setzten die Beros konditionell und spielerisch mehr und mehr die Akzente und kamen schließlich durch zwei sehr schön herausgespielte Tore zum 2:1-Sieg. Beide Male wurde Lina präzise in den freien Raum geschickt (von Chanti und Mona), und beide Male verwandelte die pfeilschnelle Stürmerin sicher.

Nach dem Spiel wurde trotz des nicht gerade überragenden Wetters gemeinsam mit den Amerikanerinnen "getalkt" und vom Grill gegessen. Alles bestens vorbereitet von der Familie Lapawa, bei der sich die C1 herzlich bedankt.

Und noch ein herzlicher Dank - und zwar nach Köpenick. Da unsere Mädchen wegen der Osterferien etwas knapp besetzt waren, bekamen sie Unterstützung durch vier Spielerinnen des 1.FC Union – inklusive Trainerin und Co-Trainer! Ein schönes Zeichen, dass es bei aller sportlichen Rivalität freundschaftlich zugeht zwischen den Beros und den Unionerinnen.




Gegen Virginia am Ball: Chanti, Dana, Hannah H., Hannah K., Jacky, Kim, Lara, Lina, Luise, Michi, Mona, Pia, Sahra, Sanna, Selin.

LuLü

Hier noch der Link zum Tagebuch der amerikanischen Auswahl mit einem kurzen Bericht zu unserem Spiel


Mittwoch, 29. März 2017

3:2 bei Hertha – C-Mädchen belohnen sich erst kurz vor Schluss


Immer wieder werden irgendwo neue Rekorde aufgestellt, in allen Lebensbereichen wird gern statistisch herausgestellt, was staunenswert ist oder zu sein scheint. Häufig Dinge, die man schnell und zu Recht wieder vergisst.

Und so erhebt sich die Frage: Waren die fünf(!) Latten- und Pfostentreffer, die die Bero-Mädchen beim 3:2-Sieg bei Hertha Zehlendorf fabrizierten, ein Rekord? Die Antwort ist kurz: für die große Fußball-Allgemeinheit sicherlich nicht, für uns schon.

Und was alles mit dieser nüchternen Zahl 5 verbunden ist in einem Fußballspiel, das bis sieben Minuten vor Schluss unentschieden stand!

Es ist Emotion pur: Denn die Hoffnung, endlich INS Tor zu treffen, steigert sich ja mit dem Flug des Balles; die Pupillen weiten sich, der Mund wird geöffnet, die Arme schon leicht angehoben… Und dann macht es „Klatsch!“, wieder knallt Kunststoff auf Metall, wieder fehlen dem Ball nur Zentimeter, um das Netz zu erreichen, das Ziel aller Fußballer-Wünsche!

Ungläubigkeit auf der einen, Erleichterung auf der anderen Seite: Und das alles fünf Mal an einem Frühlingsabend auf Platz 6 der Ernst-Reuter-Sportanlage. Manchmal ist Fußball wirklich ein verrückter Sport.

Also: Da war schon viel Pech im Abschluss dabei. Manch andere Chance hätte bei konzentrierterem Verhalten auch zu Toren führen müssen. Aber wer will den Mädchen einen Vorwurf machen? Sie hatten eine 8- bis 9-stündigen Schultag hinter sich, mussten dann husch-husch nach Zehlendorf sausen. Dazu kam die lang ersehnte, an diesem Tag aber vielleicht nicht gerade hilfreiche Wärme.

Und noch etwas anderes verhinderte einen klareren Sieg, was hier auf keinen Fall unterschlagen werden soll: die ausgezeichnete Vorstellung der Hertha-Mädchen, die ganz anders als bei der 0:5-Niederlage im Hinspiel auftraten. Von der ersten Minute an waren sie präsent, unterbanden immer wieder mutig, geschickt und mit viel Laufarbeit das Kombinationsspiel der Beros und trafen zwei Mal ins Tor, was bisher in den Punktspielen außer den Lübarserinnen noch keiner Mannschaft gegen unsere C1 gelungen war.

So waren am Ende dann alle zufrieden (die Zehlendorferinnen) und erleichtert (die Beros).

Am 10. Juni sehen wir uns wieder – im Berliner Pokalfinale stehen sich dann diese beiden Mannschaften gegenüber. Das wird ein tolles Match!

In Zehlendorf für Bero am Ball: Hannah K., Jacky, Jo, Kim, Lara, Lina, Lotti, Luca, Luise, Philine, Pia, Sanna, Selin.

LuLü

Dienstag, 21. März 2017

Starker Start in die Rückrunde: C-Mädchen 2:0 bei Union

und wieder jublen vor den zahlreichen Berofans

Was für eine Spielplan-Konstellation! 62 Stunden nach dem Abpfiff des Pokalhalbfinales gegen den 1.FC Union (2:1 für Bero) mussten die C-Mädchen wieder gegen die Mannschaft von Trainerin Anja Matthes antreten. Diesmal auswärts in der Hämmerlingstraße, gleich hinter dem Trainingsplatz der „eisernen“ Profi-Fußballer.

Der war mit Planen verhängt (Vorsicht, Spione!), was aber den schönen Effekt hatte, dass unsere Trainerbank und die eigens mit Markierungshütchen ausgewiesene Coaching-Zone im Wind- und auch ein wenig im Regenschatten lagen. Denn es war doch ganz schön fieses Wetter an diesem Samstagvormittag.

Die spannende Frage so kurz nach dem Spiel auf dem Bero war natürlich: Wer hat das anstrengende Pokalmatch besser verkraftet – körperlich wie mental? Schaffen es die Unionerinnen, mit einer „Jetzt-erst-recht“-Haltung das Heimspiel zu bestimmen? Haben die Beros am Mittwoch eventuell über ihrem Limit gespielt, und es fehlen ihnen jetzt 10 oder 15 Prozent ihrer Leistungskraft?

Die erste Frage muss man mit „Bero“ beantworten, die beiden anderen mit „nein“. Von der ersten Minute an bestimmten unsere Mädchen das Spielgeschehen, ließen sich dank ihres schnellen Flachpassspiels auch von Wind und Wetter (und den Gegnerinnen) nicht beeindrucken. Das 1:0 in der 23. Minute (Lina; Hannah K. hatte den Ball erobert und ihre Mitspielerin sehr schön steil geschickt) fiel fast zwangsläufig, denn Bero hatte sich bis dahin schon einige gute Chancen herausgespielt. Das 2:0 (Kim, 41., Foul-Elfmeter) war dann hochverdient.

Die Beros blieben zum achten Mal (in 9 Punktspielen) ohne Gegentor, ein deutliches Zeichen dafür, dass die Defensivarbeit sehr gut klappt. Und weil man ja weiß, dass im modernen Fußball die Abwehrarbeit ganz vorn beginnt, ist in dieses Lob die gesamte Mannschaft eingeschlossen.

Mit einem großen Dank angemerkt sei noch, dass sich Kati Kobelt, ihres Zeichens DFB-Schiedsrichterin, für diesen „Klassiker“ zur Verfügung stellte und das Spiel gemeinsam mit ihren Assistenten Mika Schneller und Karl Pfannenschmidt sehr souverän leitete. Am nächsten Tag war sie dann schon wieder beim Frauen-Zweitligaspiel Cloppenburg gegen Gütersloh im Einsatz.

Der Bero-Kader an diesem Tag: Ava, Hannah H., Hannah K., Jacky, Jo, Kim, Lara, Lina, Lotti, Luca, Luise, Pia, Sanna, Selin.

Am Wochenende haben wir punktspielfrei und machen deshalb am Sonntag (14.00 Uhr, Bero) ein Testspiel gegen die B-Mädchen des FC Internationale. Am kommenden Dienstag (28. März, 18.15 Uhr) geht es bei Hertha 03 um Punkte.

LuLü

Donnerstag, 16. März 2017

2:1 gegen Union – C-Mädchen im Pokalfinale!


Zugegeben, so wirklich erleuchtend ist das Flutlicht auf dem Bero an vielen Stellen des Platzes nicht. Und so mag es bei manchem Beobachter dieses unglaublichen Schusses einen Moment gedauert haben, bis sich banges Staunen in lautstarken Jubel verwandelte – wenn er denn Fan der Beros war.

Von der rechten Seite hatte Lina drei Minuten vor Schluss außerhalb des Strafraums abgezogen. Der Ball flog nicht im hohen Bogen, sondern eher ellipsenartig über die Union-Torhüterin Sarah hinweg in die lange Ecke. Unhaltbar!

Es war der Siegtreffer in einem ungemein spannenden Pokal-Halbfinale, das wir gegen unsere Dauerrivalinnen vom 1.FC Union bestreiten mussten. Und es ist sicher nicht vermessen zu sagen, dass es auch der Höhepunkt eines wunderbaren Spiels war, woran beide Mannschaften ihre Anteile hatten. Soviel Tempo, soviel Präzision, soviel Laufbereitschaft auf beiden Seiten! Es war wirklich ein Match auf allerhöchstem Mädchenfußballniveau.

Ein 3:0 zur Pause für die Beros wäre in Ordnung gewesen, erstklassig heraus gespielte Chancen, von denen leider nur eine abgeklärt genutzt wurde: Luise erzielte das 1:0 nach einer tollen Vorarbeit auf der rechten Seite durch Sanna und Lina.

Nach wiederum starken Beginn (Großchance zum 2:0) kamen die Unionerinnen besser ins Spiel, drängten die Beros dank geschickter Ballgewinne zunehmend in  deren Hälfte.  10, 12 Minuten lang ging das so, die Niveaudelle bei den Beros war klar erkennbar. Auch wenn unsere Spielerinnen dank ihrer bewundernswerten  Defensivarbeit keine klaren Chancen der Unionerinnen zuließen, war der Ausgleich durch einen Fernschuss von Chantal zu diesem Zeitpunkt verdient.

Das sind so Momente, in denen ein Spiel kippen kann. Aber wir haben ja schon öfter erlebt, dass sich die Beros keine Sekunde dem Zweifel an sich selbst hingeben. Die Köpfe blieben oben, dazu zwei Auswechslungen und eine kleine Umstellung im Mannschaftsgefüge: Plötzlich ging wieder mehr nach vorn.

Bis sich Lina dann in der 67. Minute ein Herz fasste und diesen fulminanten Knaller Richtung Union-Tor losließ, mit dem sie ihr Team in den Pokal-Himmel schoss. 

Das Aufgebot für diesen Flutlichtabend auf dem Bero: Ava, Hannah H., Hannah K.,  Jacky, Jo, Kim, Lara, Lina, Lotti, Luca, Luise, Philine, Pia, Sanna, Selin,

LuLü

Dienstag, 14. Februar 2017

Hallenendrunde: Platz 3 für Bero


Auch mit zwei, drei Tagen Abstand ist es für uns Beros nicht so einfach zu verstehen, wie die Endrunde um die Berliner Hallenmeisterschaft diesmal verlaufen ist.

„Die Mädchen von Berolina Mitte zeigten den attraktivsten Fußball, dominierten mit schnellem und präzisem Offensivspiel“, schreibt die Fußballwoche; Luise wird zur besten Spielerin des Turniers gekürt; Luca ist mit 5 Toren die Torschützenkönigin, Hannah Kratz und Luca werden ins Allstar-Team gewählt. Die Bero-Mädchen kassieren in ihren fünf 12-Minuten-Spielen kein Gegentor, schießen aber selbst 14 – mit Abstand die meisten.

Und landen am Ende auf Platz 3.

Ausgeschieden im Halbfinale nach einem 0:0 gegen den 1.FC Lübars und einem organisatorisch chaotisch verlaufenen Sechsmeterschießen. Aber darüber decken wir lieber den Mantel des Schweigens, auch weil wir uns nicht dem Verdacht aussetzen wollen, ein schlechter Verlierer zu sein.

Stattdessen gratulieren wir dem 1.FC Lübars auch an dieser Stelle zum Hallenmeister-Titel 2017, den sich die Nordberlinerinnen nach einem weiteren 0:0 und einem weiteren Sechsmeterschießen gegen den 1.FC Union sicherten. Als Berliner drücken wir dem Team die Daumen für die NOFV-Meisterschaft am 25. Februar in Sandersdorf; dort, wo wir vor einem Jahr nordostdeutscher Vizemeister wurden.

Bemerkenswert aus unserer Sicht war auch, wie schnell sich die Beros von dem unglücklichen Spielausgang und der entschwundenen Chance erholten, den Titel zum vierten Mal hintereinander zu gewinnen. Im Spiel um Platz 3 glänzten sie schon wieder mit tollen Kombinationen und einem glatten 4:0 gegen Hertha Zehlendorf.

          
 
So gab’s dann neben den Auszeichnungen für die Einzelspielerinnen, dem Pokal für Platz 3 und der BFV-Urkunde noch für jede eine Bronzemedaille. Die schimmerte ein wenig wie Gold…

Für Bero bei der Endrunde am Ball: Hannah H., Hannah K., Jacky, Jo, Kim, Lara, Lina, Luise, Luca und Sanna.

Am Tag danach nahmen  wir noch an einem Turnier in Birkenwerder bei Blau Weiß Hohen Neuendorf teil, überwiegend mit den Spielerinnen, die bei der Endrunde nicht zum Einsatz kamen. Sechs Teams waren in der schönen Halle an der Summter Straße am Start, Format:  jeder gegen jeden. Die Spandauer Kickers gewannen mit vier Siegen und einem Unentschieden, Bero wurde Zweiter mit vier Siegen und einer Niederlage (gegen SpaKi) – eine gerechte Sache.



Schöne Anerkennung für unsere Pia: Sie wurde zur besten Spielerin gewählt!

In Hohen Neuendorf am Ball: Ava, Hannah H., Jo, Kim, Lara, Lotte, Philine, Pia, Selin.

LuLü

Dienstag, 7. Februar 2017

Bero holt sich den Berlin-Cup!



10 C-Mädchen-Teams trafen sich am Samstagmorgen in der modernen Dreifeldhalle von Glienicke-Nordbahn. Auch wenn der Ort knapp außerhalb Berlins liegt, ging es hier um den Berlin-Cup für U15-Juniorinnen, organisiert und durchgeführt vom 1.FC Lübars.

Ein wirklich großes Turnier mit allem Drum und Dran – vom künstlichen Nebel (draußen war reichlich echter!) beim Einlaufen der Teams über die erstklassige Verköstigung bis zum professionellen Hallensprecher (temperamentvoll, aber unaufdringlich) – unser Dank geht an Katja und Rainer Lux und ihr Orga-Team!

Interessant war für uns vor allem, mal gegen auswärtige Teams zu spielen
(Dresden, Mönchengladbach, Cottbus, Basel, Kassel, Jüterbog), denn die Berliner Konkurrenz kennen wir ja zur Genüge.

Auf die Gladbacherinnen trafen wir nicht, gegen den FC Basel (sehr gut ausgebildete Spielerinnen) gab es in der Vorrunde eine 2:3-Niederlage. Gegen Viktoria Jüterbog (3:0), den 1.FFC Fortuna Dresden (2:1), Energie Cottbus (Halbfinale, 1:0) und Hessen Kassel (Finale, 3:1 im 9m-Schießen nach 2:2) konnten wir uns jeweils mit schnellen Angriffen, konzentrierter Defensivarbeit und dem damit erarbeiteten Glück durchsetzen. Dabei zeigten Hannah H., Lina und Sanna im Endspiel starke Nerven, als sie ihre Neunmeter cool verwandelten.


So durften wir den fast überdimensionalen Wanderpokal des 1.FC Lübars mit zum Bero-Platz nehmen, wo er sich im Vereinslokal nun für ein Jahr zu einer Menge anderer Pokale gesellt, die dieses starke Team in den letzten Jahren gewonnen hat.   

Für Bero auf dem Siegertreppchen ganz oben: Hannah H., Hannah K., Jo, Lara,  Lina, Mathilda, Philine, Sanna.

Am kommenden Samstag steht der Höhepunkt der Hallensaison an: In der Sömmeringhalle wird ab 8.45 Uhr der Berliner Meister gesucht. Die Beros treffen als Titelverteidiger in der Vorrunde auf den BTSC, Borussia Pankow und den 1. FC Union.

LuLü

Dienstag, 31. Januar 2017

Platz 2 in eigener Halle

FC Internationale, Hertha 03 Zehlendorf, 1. FC Lübars, 1.FC Union und Berolina Mitte – fünf Teams auf Berlins höchster Spielklasse traten am Sonntag zum Futsal-Turnier um den Bero-Wintercup  an. Gespielt wurde in der Papageno-Halle an der Bergstraße in Mitte jeweils 9 Minuten lang jeder gegen jeden, mit Hin- und Rückrunde.

Das ergab 20 Spiele beziehungsweise 180 Minuten schnellen Hallenfußball. Geschickte Kombinationen, gut herausgespielte Tore, aber auch starke Torhüterinnen-Leistungen waren zu sehen.

Am Ende hatte der 1.FC Lübars die Nase vorn und bekam als einzige ungeschlagene Mannschaft den größten der fünf Pokale und die extra für das Turnier angefertigte Urkunde mit nach Hause. Die Bero-Mädchen belegten Platz 2 vor Inter, Hertha und Union.

Unser Dank geht an die Bero-Eltern, die sich in der Organisation (Turnierleitung: Kristina und Micha) und rund um die Verköstigung der Gäste (Beate, Eva, Julia, Lukas) engagiert haben. Hat alles super geklappt!

Einziger Wermustropfen an diesem Vormittag: die schwere Knöchelverletzung, die sich Celine zugezogen hat, als sie im zweiten Spiel gegen Inter fies umknickte. Wir drücken ihr und uns die Daumen, dass sie spätestens beim Beginn der Rückrunde wieder dabei sein kann.

Am Samstag spielen wir bei Lübars ein weiteres Hallen-Turnier, bevor es dann am 11. Februar in der BFV-Endrunde darum geht, unseren Titel  als Berliner Hallenmeister zu verteidigen.

Für Bero bei Bero am Ball: Celine, Hannah H., Jacky, Jo, Lara, Lotte, Mathilda, Selin.

LuLü